Mai 27, 2007

Sonntag auf Bali

25. 03. 2007

Nach dem Ausschlafen habe ich zusammen mit Ali erst einmal die nähere Umgebung der Poppies 1 – unserer Straße erkundet. Dabei kamen wir auch am Strand von Kuta vorbei wo wir wieder einmal Fotos machen konnten. Man kommt sich schon sehr wie ein Touri vor… Leider hatten wir kein gutes Wetter erwischt, es war ziemlich bewölkt und unglaublich schwül. Die Regenzeit war ja noch nicht allzu lange vorüber.

Wie in den meisten Schwellenländern musste man auch den Müll an den Straßen und am Strand sehen, genauso wie die kleinen teilweise heruntergekommenen Häuser an den Seitengassen, die sich nahtlos aneinander reihten.

Gegen 15 Uhr wurden wir schließlich von Manfreds Fahrer abgeholt, und zu ihm nach Hause gebracht. Dort gabs dann einen kleinen Kaffee-Klatsch mit dem ehemaligen Feuerwehrmann. Anschließend wurde uns die Villa Oasis gezeigt, die wir schon auf Mannis Website ausschnittsweise sehen konnten. Eigentlich recht schön gemacht, doch erstens direkt neben Manni, zweitens ziemlich teuer (das DZ für 360 €!) und zu weit ab vom Schuss.

Am Abend bin ich dann noch mit Ali losgezogen, um das neue Matahari Einkaufszentrum am Strand anzusehen. Ein Konsumtempel, kann ich euch sagen und viel zu teuer für die Einheimischen – also mit hübschen Angestellten und noch „hübscheren“ Preisen.

Erster Tag in einer bislang fremden Kultur

24.03.2007

Landung auf dem neuen Flughafen von Bangkok um ca. 6 Uhr Ortszeit. Die kurz angezogenen Gepäckträger, welche sogleich um die Boeing wuselten waren alle kurz gekleidet, was uns die tropische Hitze schon mal angedeutet hat. Auf der Gangway und im Terminal selbst war davon dank Klimaanlagen allerdings nichts zu spüren. Das Erstaunliche am Flughafen war neben der modernen Architektur auch der für diese Tageszeit schon enorme Betrieb. Was mich zudem verwunderte war, dass sich anhand dieses Erscheinungsbildes nicht wirklich auf den Kulturkreis Asien schließen lies – sieht man mal vom Personal ab.

Nach kurzem Aufenthalt, Ali hatte nen Gebetsraum gefunden, machten wir uns schon auf den Weg zum Gate unseres Anschlussfluges nach Denpasar. Vor uns nur noch 4 Stunden Flug, die uns nach der vorigen Langstrecke wie „im Fluge“ zu vergehen schienen. Nun war ich auch fit genug, um Schatzis Kassette anzuhören, die ich in meinem „Bali-Care-Paket“ bekam. Vielen herzlichen Dank meine Süße!!!

Nach einem zweiten Frühstück an Bord des Airbus konnten wir noch einen unserer zahlreichen Reiseführer schmökern (Danke Jungs!), welche wir auf unserer Abschiedsparty erhalten hatten.

Endlich auf Bali gelandet – sogar ganz ohne Jetlag – mussten wir zuerst mal mit dem tropischen Klima fertig werden. Bei mehr als 30 Grad und zudem noch hoher Luftfeuchte lief der Schweiß in Strömen runter, sodass ich genau wie Ali erst mal den Restroom aufsuchen musste um mich frisch zu machen. Gleich nach dem Visa-Kram gings raus aus dem kleinen Flughafen und die ersten Bilder auf Bali wurden erstellt. Im Anschluss daran stürmten hunderte „hilfsbereite“ Taxifahrer auf uns ein mit der Frage „Yes… Transport…“ gelegentlich gefolgt von „cheap cheap“ ;-)… Mann diese Sargnägel sind nur darauf aus den unerfahrenen Neuankömmlingen das Geld aus der Tasche zu ziehn. Da wir aber schone eine grobe Vorstellung der Preise hatten, konnten wir schließlich einen „Transport“ arrangieren, der uns beide 6 € kostete und uns zum Hotel New Arena nach Kuta brachte. Nebenbei bemerkt war das gar nicht so billig, denn der Liter Benzin kostet hier sagenhaft günstige 40 cent!!!

Am Check-In des Hotels gelang es uns nach etwas Verhandlung ein Doppelzimmer für 800000 Rupiah – umgerechnet 67 € - pro Woche zu bekommen. Frühstück gabs keins, hätten wir allerdings auch nicht gebraucht, da die Uni schon um 8 beginnt.

Gut also erst mal alles rauf aufs Zimmer und kurz geduscht und neu eingekleidet, denn heute stand noch die Welcome-Party am Strand auf dem Programm. Dort angekommen hab ich gleich noch ein paar Bilder mitgenommen – es wurde schon langsam duster und das um 17:30 Uhr. Darauf folgte eine kurze Vorstellungsrunde mit den Leuten aus unserem Programm und Manfred, dem „Bali-Consult“. Der hat uns dann auch noch was zu essen organisiert und ein paar blöde Sprüche abgelassen, war aber nicht weiter schlimm. Dummerweise hats beim Essen angefangen zu regnen und ein frischer Wind zog auf, was dazu führte, dass unser Reis und der Fisch schnell verwässert und nach Sand geschmeckt hat, aber was solls…

Unsere Leute machten durchweg einen hilfsbereiten und aufgeschlossenen Eindruck, sodass wir auch gleich die ersten Kontakte knüpfen und Handynummern austauschen konnten. Von Franziska bekam ich dann empfohlen eine Prepaid-Sim von XL zu kaufen, da wohl der halbe Batch diesen Provider nutzt und es somit für alle Beteiligten billiger wird.

Da einige unserer neuen Kommilitonen schon etwas länger auf der Insel weilten konnten wir auch schon die Überreste der ersten „Motorrad-Unfälle“ in Augenschein nehmen. Bislang, so sagte man uns sei aber noch nichts Ernstes geschehen und gleich im Anschluss hatten wir auch den Kontakt zu „Roller-Ketut“, welcher uns ein Bike besorgen könnte.

Unser Teil der Party war gegen 22 Uhr schließlich schon gelaufen und Manfreds Fahrer war so nett uns kostenfrei ins Hotel zurück zu fahren, da wir Manfred sagten, am nächsten Tag seine Villa Oasis anzusehen.

Zurück am Hotelpool trafen wir dann auf unsere neuen Freunde Robin, Patrick, Jens, Alexander und Tobias, die wie wir auch im New Arena wohnten und auf der Suche nach einer längerfristigen Bleibe sind.

Auf nach Bali

23.03.2007

Nach dem vorerst letztem erholsamen Schlaf wurde ich um 6:30 Uhr durch ein Piepsen geweckt und bin nach kurzem Frühstück und einer Abschiedszeremonie mit meinem Vater gegen halb in Richtung Frankfurt Flughafen aufgebrochen. Dort kamen wir relativ entspannt und zügig an und haben kurz darauf Ali und einen Kumpel getroffen der eben aus Kanada zurückkam.

11:30 Uhr Nachdem ich mich auch noch von meinem Papa verabschiedet hatte begaben sich Ali und ich zum Thai Airways Check-In, an dem ziemlich viel Betrieb herrschte. Unser Fluggepäck blieb überraschenderweise doch innerhalb der 20 Kg-Grenze ;-). Allerding gab es noch vor dem Flug eine unschöne Überraschung für meinen Gefährten, denn der Zoll ließ ihn nicht mit 2 in Alufolie eingeschweißten Päckchen allerfeinsten Shisha-Tabak ausreisen. Was für eine Schade, denn die Beamten warfen das gute und teure Kraut einfach weg… kann ja Plastiksprengstoff sein, gell?! An dieser Stelle ein „herzliches Dankeschön an die deutschen Zollbehörden für die Aufrechterhaltung der Sicherheit in der Luft!“

13 Uhr: Die Spannung steigt langsam an, denn innerhalb der nächsten Stunden werden wir in den Flieger gelassen. Am Gate gabs dann die Gelegenheit, die Mühle aus der Nähe abzulichten. Für uns Ingenieure natürlich nicht sooo beeindruckend, dennoch aber eine ziemlich gewaltige Erscheinung: unsere Boeing 747-400 - das bis dato größte Flugzeug mit Passagierzulassung.

Interessantes vom Flug in Kurzfassung:

Unser Start verzögerte sich aufgrund eines oder mehrerer fehlender Passagiere. Daher mussten die Buddies deren Fluggepäck wieder heraussuchen, d.h. die entsprechenden Gepäckcontainer finden, öffnen, die Koffer und Rucksäcke suchen, herausnehmen, alles andere wieder zurückladen und die Gepäcklucke wieder verschließen. Tja, diese Verspätung hat die Airline wieder mal zig Tausend Euro gekostet. Ok, eine halbe Stunde hinter dem Zeitplan (14:45) gings dann mit brachialer Beschleunigung aus 4 Triebwerken los in Richtung Bangkok – und zwar zum neuen Flughafen.

Von den interessanten Dingen an Bord und um das Flugzeug herum haben Ali und ich natürlich jede Menge Bilder und Videos aufgenommen. So zum Beispiel von einem in Fra parkenden A 380, der eigenen Maschine gespiegelt in einer Glasfassade, dem Abendessen um 17:30 Uhr, den Einflug in die Nachtgrenze, die sich hinter den Triebwerken bildenden Kondensstreifen und vielem mehr. Die „Nacht“ dauerte nur ca. 5,5 h – wir flogen ja gegen die Zeit; sobald die Dämmerung einsetzte, wurden die Passagiere wieder sanft geweckt um alsbald mit Frühstück versorgt zu werden. Das war auch nötig, nachdem wir schon zum Landeanflug auf BKK angesetzt und ca. 9 Stunden Flug hinter uns hatten.

Prolog:

Wirklich los ging die ganze Aufregung schon mit der letzten Klausur in Karlsruhe am 21. März. Dank der Unterstützung meines Schatzes und vieler Kumpels konnte ich meine Bude leeren (hat trotz allem noch gut 5 Stunden gedauert) und sämtliche Materialien nach Hause zu meinen Eltern bringen, bevor ich mich zusammen mit Ali in unser Abenteuer stürzte. Ach ja, bevor ich die Fahrt nach Hause um 5 Uhr Nachts antrat, brachte ich noch meine Süße nach Stuttgart, von wo ihr Flug nach Israel zu ging. Nach ca. viereinhalb Stunden Nachtfahrt kam ich im verschneiten Oberfranken völlig übermüdet an.

Aufgrund der tatkräftigen Unterstützung bei meiner Umzugsaktion geht mein herzlicher Dank an Rachelie, Uli, Julian, Henning, Ali, und meine Eltern!

Mai 15, 2007

Blog launched

Dear Readers,

this is the site which will inform all of you about the experiences, Ali and me are gathering during our stay in Indonesia.

Since this blog is being created quite lately, we will do our best to post all our important stations on Bali and Java from the beginning of the journey ;-).

Enjoy and Selamat datang!

Thomas and Ali