Mai 27, 2007

Auf nach Bali

23.03.2007

Nach dem vorerst letztem erholsamen Schlaf wurde ich um 6:30 Uhr durch ein Piepsen geweckt und bin nach kurzem Frühstück und einer Abschiedszeremonie mit meinem Vater gegen halb in Richtung Frankfurt Flughafen aufgebrochen. Dort kamen wir relativ entspannt und zügig an und haben kurz darauf Ali und einen Kumpel getroffen der eben aus Kanada zurückkam.

11:30 Uhr Nachdem ich mich auch noch von meinem Papa verabschiedet hatte begaben sich Ali und ich zum Thai Airways Check-In, an dem ziemlich viel Betrieb herrschte. Unser Fluggepäck blieb überraschenderweise doch innerhalb der 20 Kg-Grenze ;-). Allerding gab es noch vor dem Flug eine unschöne Überraschung für meinen Gefährten, denn der Zoll ließ ihn nicht mit 2 in Alufolie eingeschweißten Päckchen allerfeinsten Shisha-Tabak ausreisen. Was für eine Schade, denn die Beamten warfen das gute und teure Kraut einfach weg… kann ja Plastiksprengstoff sein, gell?! An dieser Stelle ein „herzliches Dankeschön an die deutschen Zollbehörden für die Aufrechterhaltung der Sicherheit in der Luft!“

13 Uhr: Die Spannung steigt langsam an, denn innerhalb der nächsten Stunden werden wir in den Flieger gelassen. Am Gate gabs dann die Gelegenheit, die Mühle aus der Nähe abzulichten. Für uns Ingenieure natürlich nicht sooo beeindruckend, dennoch aber eine ziemlich gewaltige Erscheinung: unsere Boeing 747-400 - das bis dato größte Flugzeug mit Passagierzulassung.

Interessantes vom Flug in Kurzfassung:

Unser Start verzögerte sich aufgrund eines oder mehrerer fehlender Passagiere. Daher mussten die Buddies deren Fluggepäck wieder heraussuchen, d.h. die entsprechenden Gepäckcontainer finden, öffnen, die Koffer und Rucksäcke suchen, herausnehmen, alles andere wieder zurückladen und die Gepäcklucke wieder verschließen. Tja, diese Verspätung hat die Airline wieder mal zig Tausend Euro gekostet. Ok, eine halbe Stunde hinter dem Zeitplan (14:45) gings dann mit brachialer Beschleunigung aus 4 Triebwerken los in Richtung Bangkok – und zwar zum neuen Flughafen.

Von den interessanten Dingen an Bord und um das Flugzeug herum haben Ali und ich natürlich jede Menge Bilder und Videos aufgenommen. So zum Beispiel von einem in Fra parkenden A 380, der eigenen Maschine gespiegelt in einer Glasfassade, dem Abendessen um 17:30 Uhr, den Einflug in die Nachtgrenze, die sich hinter den Triebwerken bildenden Kondensstreifen und vielem mehr. Die „Nacht“ dauerte nur ca. 5,5 h – wir flogen ja gegen die Zeit; sobald die Dämmerung einsetzte, wurden die Passagiere wieder sanft geweckt um alsbald mit Frühstück versorgt zu werden. Das war auch nötig, nachdem wir schon zum Landeanflug auf BKK angesetzt und ca. 9 Stunden Flug hinter uns hatten.

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