24.03.2007
Landung auf dem ne
uen Flughafen von Bangkok um ca. 6 Uhr Ortszeit. Die kurz angezogenen Gepäckträger, welche sogleich um die Boeing wuselten waren alle kurz gekleidet, was uns die tropische Hitze schon mal angedeutet hat. Auf der Gangway und im Terminal selbst war davon dank Klimaanlagen allerdings nichts zu spüren. Das Erstaunliche am Flughafen war neben der modernen Architektur auch der für diese Tageszeit schon enorme Betrieb. Was mich zudem verwunderte war, dass sich anhand dieses Erscheinungsbildes nicht wirklich auf den Kulturkreis Asien schließen lies – sieht man mal vom Personal ab.
Nach kurzem Aufenthalt, Ali hatte nen Gebetsraum gefunden, machten wir uns schon auf den Weg zum Gate unseres Anschlussfluges nach Denpasar. Vor uns nur noch 4 Stunden Flug, die uns nach der vorigen Langstrecke wie „im Fluge“ zu vergehen schienen. Nun war ich auch fit genug, um Schatzis Kassette anzuhören, die ich in meinem „Bali-Care-Paket“ bekam. Vielen herzlichen Dank meine Süße!!!
Nach einem zweiten Frühstück an Bord des Airbus konnten wir noch einen unserer zahlreichen Reiseführer schmökern (Danke Jungs!), welche wir auf unserer Abschiedsparty erhalten hatten.
Endlich auf Bali gelandet – sogar ganz ohne Jetlag – mussten wir zuerst mal mit dem tropischen Klima fertig werden. Bei mehr als 30 Grad und zudem noch hoher Luftfeuchte lief der Schweiß in Strömen runter, sodass ich genau wie Ali erst mal den Restroom aufsuchen musste um mich frisch zu machen. Gleich nach dem Visa-Kram gings raus aus dem kleinen Flughafen und die ersten Bilder auf Bali wurden erstellt. Im Anschluss daran stürmten hunderte „hilfsbereite“ Taxifahrer auf uns ein mit der Frage „Yes… Transport…“ gelegentlich gefolgt von „cheap cheap“ ;-)… Mann diese Sargnägel sind nur darauf aus den unerfahrenen Neuankömmlingen das Geld aus der Tasche zu ziehn. Da wir aber schone eine grobe Vorstellung der Preise hatten, konnten wir schließlich einen „Transport“ arrangieren, der uns beide 6 € kostete und uns zum Hotel New Arena nach Kuta brachte. Nebenbei bemerkt war das gar nicht so billig, denn der Liter Benzin kostet hier sagenhaft günstige 40 cent!!!
Am Check-In des Hotels gelang es uns nach etwas Verhandlung ein Doppelzimmer für 800000 Rupiah – umgerechnet 67 € - pro Woche zu bekommen. Frühstück gabs keins, hätten wir allerdings auch nicht gebraucht, da die Uni schon um 8 beginnt.
Gut also erst mal alles rauf aufs Zimmer und kurz geduscht und neu eingekleidet, denn heute stand noch die Welcome-Party am Strand auf dem Programm. Dort angekommen hab ich gleich noch ein paar Bilder mitgenommen – es wurde schon langsam duster und das um 17:30 Uhr. Darauf folgte eine kurze Vorstellungsrunde mit den Leuten aus unserem Programm und Manfred, dem „Bali-Consult“. Der hat uns dann auch noch was zu essen organisiert und ein paar blöde Sprüche abgelassen, war aber nicht weiter schlimm. Dummerweise hats beim Essen angefangen zu regnen und ein frischer Wind zog auf, was dazu führte, dass unser Reis und der Fisch schnell verwässert und nach Sand geschmeckt hat, aber was solls…
Unsere Leute mac
hten durchweg einen hilfsbereiten und aufgeschlossenen Eindruck, sodass wir auch gleich die ersten Kontakte knüpfen und Handynummern austauschen konnten. Von Franziska bekam ich dann empfohlen eine Prepaid-Sim von XL zu kaufen, da wohl der halbe Batch diesen Provider nutzt und es somit für alle Beteiligten billiger wird.
Da einige unserer neuen Kommilitonen schon etwas länger auf der Insel weilten konnten wir auch schon die Überreste der ersten „Motorrad-Unfälle“ in Augenschein nehmen. Bislang, so sagte man uns sei aber noch nichts Ernstes geschehen und gleich im Anschluss hatten wir auch den Kontakt zu „Roller-Ketut“, welcher uns ein Bike besorgen könnte.
Unser Teil der Party war gegen 22 Uhr schließlich schon gelaufen und Manfreds Fahrer war so nett uns kostenfrei ins Hotel zurück zu fahren, da wir Manfred sagten, am nächsten Tag seine Villa Oasis anzusehen.
Zurück am Hotelpool trafen wir dann auf unsere neuen Freunde Robin, Patrick, Jens, Alexander und Tobias, die wie wir auch im New Arena wohnten und auf der Suche nach einer längerfristigen Bleibe sind.
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